Unterstützte Kommunikation, Beratung und Assistenz bei Autismus
Wenn Sie bemerken, dass Ihr Jugendlicher/Erwachsener z.B.
- Sie selten anlächelt,
- sich auffallend ruhig verhält,
- häufig und anhaltend schreit,
- nicht oder sich immer mit dem Gleichen beschäftigt,
- nicht alltägliche Interessen hat
und Sie eine (verdachts/gesicherte-)Diagnose aus dem Autismus Spektrum erhalten haben.
- Die Entwicklung von Sprache ungenügend ist oder ausgeblieben ist,
- Gedanken, Wünsche und Bedürfnisse erraten werden müssen,
- Sie sich ungewohntes Verhalten verunsichert fühlen,
- sich Reaktionen aus dem Umfeld als Barriere in der Sozialen teilhabe erweisen,
- es zu häufigen Missverständnissen im Alltag kommt,
wirkt sich dies negativ auf das Grundbedürfnis nach sozialem Kontakt und die Entwicklung
von Selbständigkeit aus.
Verstehen und verstanden werden sind die Ziele der Kommunikationsförderung. Der gelingende Austausch
mit möglichst vielen Personen aus den unterschiedlichen Lebensbereichen mit mehreren UK-Maßnahmen
unterstützt die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins und die Teilhabe an der Gesellschaft
im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.
Diagnostik und Kommunikationsförderung
- Erfassung der kommunikativen Ausdrucksformen,
- Einschätzung des Sprachverständnisses,
- Einschätzung des Sprachgebrauchs,
- Unterstützung bei der Suche nach Kommunikationshilfsmitteln,
- Erstellung eines Gutachtens für die Beantragung eines elektronischen Hilfsmittels,
- Beratung, Unterstützung und Herstellung praktischer UK-Hilfen
für den Alltag, z.B. Ich-Buch, Kommunikationstafeln, Kommunikationsmappen.
- Beratung bei der Umsetzung von UK-Maßnahmen im Alltag,
- Förderung zum Erlernen kommunikativer Kompetenzen,
- Förderung und Stärkung von Selbständigkeit und Selbstbewusstsein.
Wenn die Entwicklung von Sprache ungenügend ist oder ausbleibt,
dann bietet Unterstützte Kommunikation eine Vielzahl von
Möglichkeiten vom Kleinkind- bis zum Erwachsenenalter, sich ergänzend oder alternativ
auszudrücken, um
- Handlung, Gegenstände oder Aufmerksamkeit zu fördern,
- Fragen zu stellen und zu beantworten,
- zu protestieren,
- Meinungen und Gefühle zu äußern,
- aus der Vergangenheit zu berichten und selbstbestimmt an der eigenen Zukunftsplanung teilzuhaben,
Unterstützte Kommunikation fördert, in Abhängigkeit von individuellen
Fähigkeiten, körpereigene und/oder die Anwendung körperfremder Hilfen.
Kontakt
Ulrike Meier
Gesundheitsberaterin,
Kommunikationspädagogin
52538 Selfkant-Hoengen, Am Saeffelbach 7b
Mobil: 0049 15754067556
E-Mail: [email protected]
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